Previews

Viktoriapark ließen sich Zeit

Das erste Album der Berliner Gruppe Viktoriapark erschien 1998 unter dem Titel „In Teufels Küche“ bei eastwest. Das zweite folgt am 28. November auf dem eigenen Label Vikram. Fertig ist es allerdings schon lange.

Aber „Was ist schon 1 Jahr?“ fragen Sängerin Susie Pinkawa, Bassist Berndorff Jr., Schlagzeuger Tomy Scholz und der Sänger und Gitarrist der Band, der sich nach einem Kriminalroman von Dashiell Hammett „Der dünne Mann“ nennt, mit dem Titel ihres zweiten Albums. Das Werk ist zwar bereits seit September 2006 fertig, doch erst seit dem 14. November 2008 gibt es die digitale Version der 13 Songs über Onlineshops wie finetunes; am 28. November erscheint der Tonträger, der weit mehr ist als eine banale CD. Das Quartett, das vor zehn Jahren bei eastwest unter Vertrag stand, das mit Bands wie Eels, Catatonia und Dandy Warhols auf Tournee ging und dann aber schon 1999 wieder ohne Vertrag war, weil sich das Debütalbum nicht in ausreichender Stückzahl verkaufte, ließ sich Zeit für den neuen Anlauf. Sehr viel Zeit. Man schrieb neue Lieder, veröffentlichte Soloalben und 2005 die EP „Kleines Orchester Hoffnung“. Und man steckte viel Liebe und Kreativität in Produktion und Ausstattung des zweiten Albums. Die CD kommt in einer Hardcover-Verpackung im Taschenbuchformat; die 32 Seiten des Buchs enthalten Songtexte und Credits.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden