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Verlust von Superstruct wächst an

Das britische Festivalunternehmen Superstruct, das in Deutschland Beteiligungen am Wacken Open Air, Parookaville und dem San Hejmo hält, schreibt weiterhin rote Zahlen. Im Jahr 2025 wurde ein Verlust von 115,5 Millionen Euro verzeichnet, rund 25 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Mit einem Anstieg beim Umsatz ging auch ein massives Plus bei den Kosten einher.

Der Umsatz von Superstruct stieg 2025 von 790,0 auf 825,1 Millionen Euro oder auch um 4,4 Prozent. Die Umsatzkosten legten mit 619,7 Millionen Euro (2024: 580,9 Millionen Euro) jedoch stärker zu, sodass der Bruttogewinn von 209,1 auf 205,4 Millionen Euro sank. Den größten Kostensprung gab es bei den Verwaltungsaufwendungen, die um rund 50 Prozent von 175,6 auf 269,3 Millionen Euro kletterten.

Vor Steuern beläuft sich der Verlust des Unternehmens auf 111,3 Millionen Euro (2024: 77,6 Millionen Euro). Plus Ertragsteuern von 4,2 Millionen Euro kommt ein Jahresfehlbetrag von 115,5 Millionen Euro heraus, der deutlich über den gut 90 Millionen Euro aus 2024 liegt.

Zum internationalen Portfolio des Festivalunternehmens zählen auch drei deutsche Festivals. Am Parookaville und dem San Hejmo, die beide von derselben Firma veranstaltet werden, hält die Gruppe Anteile von 63 Prozent. Am Wacken Open Air und den angeschlossenen Veranstaltungen des Firmenkomplexes von Holger Hübner und Thomas Jensen hält Superstruct wiederum Mehrheitsanteile von 69 Prozent.

Weitere Beteiligungen hält das Unternehmen zudem am britischen Victorious Festival, bei dem in diesem Jahr unter anderem Richard Ashcroft, Kasabian und The Black Keys aufgetreten sind.