Der Europäische Verband der Veranstaltungscentren (EVVC) hat mit Sabina Linke eine neue Geschäftsführerin. Der Verband freut sich über die Zusage einer „Fachfrau mit jahrelanger Erfahrung aus dem Eventbusiness und Kompetenz als studierte Politikwissenschaftlerin“. Mit Linke setze der EVVC auf „zukunftsfähige Strategien“ im Austausch mit seinen Mitgliedern, Partnern, Partnerverbänden und der Politik, wie die Verbandspräsidentin Ilona Jarabek bekräftigt.
Sabina Linke kenne die Veranstaltungswirtschaft seit vielen Jahren aus verschiedenen Blickwinkeln, unter anderem als langjährige Führungskraft in diversen Leitungspositionen bei der NürnbergMesse GmbH. Sie folgt in ihrem neuen Amt auf Timo Feuerbach, der den EVVC auf eigenen Wunsch verlassen habe.
Zentrale Aufgaben der neuen Geschäftsführerin seien „die politische Interessensvertretung, die Advocacy und das Lobbying zugunsten des EVVC“. Die Veranstaltungsindustrie mit allen Gewerken vom Standbauer über den Technikdienstleister bis zum Sicherheitsdienst in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sichtbarer zu machen und zu halten, sei weiterhin ein bedeutendes Ziel des EVVC. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der zahlreichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft, wie dem Krieg in der Ukraine, der Energie- und Klimakrise sowie wirtschaftlicher Instabilität. „Daneben lauten die Herausforderungen Digitalisierung und Nachhaltigkeit, und wie die permanenten Anpassungen auf die Gestaltung von Events in der Gegenwart und in der Zukunft aussehen, und wie wir uns bereits darauf eingestellt haben beziehungsweise weiterhin einstellen müssen“, sagt Linke.
Auf ihrer Agenda stehe zudem das „Krisenthema“ Personal- und Fachkräftebedarf mit dem Weggang von Talenten und ihrer nachhaltigen Neugewinnung . „Nur wenn wir die Themen der neuen, der gegenwärtigen und erfahrenen Event-Profs wahrnehmen, können wir deren Abwanderung in vermeintlich attraktivere Industrien abwehren“, betont Sabina Linke. „Uns fehlen die Menschen, die Veranstaltungen erst möglich machen – nicht primär als Kunden, sondern vielmehr als Macher, als Eventmanager, als Gastgeber“.
Die neue Geschäftsführerin des EVVC bezeichnet sich selbst als Kommunikatorin, leidenschaftliche Netzwerkerin und „mehr als Gestalterin und weniger als Verwalterin“. Linke freue sich darauf, „dem Präsidium, dem Vorstand, den Mitgliedern, der Geschäftsstelle, den Partnern, den Partnerverbändern in der Branche und der Politik zuzuhören, ihre Bedürfnisse genau kennenzulernen, um diese dann in der Umsetzung noch besser vertreten zu können“.
„Wir sind auf die frischen Ideen und Impulse von Sabina Linke als Mitgestalterin einer starken Zukunft für den EVVC und der Veranstaltungsindustrie gespannt“, ergänzt Ilona Jarabek.
Die angesprochenen Zukunftsthemen gemeinsam im Verband und mit den Partnerverbänden zu entwickeln, um für die Herausforderungen gerüstet zu sein, „sich weltweit als Branche zu behaupten und langfristig die Politik als Partner für die Veranstaltungsindustrie zu gewinnen“, werde ein zentraler Teil der zukünftigen Aufgaben Sabina Linkes sein.





