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Programm für Rheingau Musik Festival 2023 steht

164 Konzerte umfasst die 36. Ausgabe des Rheingau Musik Festivals vom 24. Juni bis 2. September 2023. Dabei treten unter anderen Sarah Willis, Daniel Hope, Sol Gabetta, Martin Grubinger, Götz Alsmannn, David Garrett oder Christian Gerhaher auf.

Auf einer Pressekonferenz am 14. Februar 2023 haben der Intendant und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann, und der Geschäftsführer Marsilius Graf von Ingelheim in Oestrich-Winkel das Programm für die 36. Saison vorgestellt. Weitere Podiumsteilnehmer waren Lisa Ballhorn und Timo Buckow (beide Programmplanung des Rheingau Musik Festivals), Claus Wisser (Vorsitzender Rheingau Musik Festival e.V.) sowie Martin Blach (Geschäftsführer von Hauptsponsor Lotto Hessen).

Michael Herrmann bemerkte: „Nach allen Unwägbarkeiten der Pandemie in den letzten Jahren können wir das Rheingau Musik Festival 2023 wieder mit großem Facettenreichtum präsentieren. Wir sind sehr dankbar, dass wir 2023 neben hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern wieder Klangkörper mit großer Besetzung einladen konnten. So kommt es, dass wir in diesem Jahr 164 Konzerte im Programm anbieten können. Darunter unser traditionelles Sommerfest auf Schloss Johannisberg, das nach dreijähriger Pause in gewohnter Manier mit einem vielfältigen Musikangebot lockt.“

Marsilius Graf von Ingelheim fügte an: „Bereits zwei Wochen nach dem Vorverkaufsstart für unsere Fördervereinsmitglieder verzeichnen wir wieder eine sehr große Nachfrage nach nahezu allen Formaten des Festivalsommers. Diese positive Resonanz erhoffen wir uns ebenfalls für den allgemeinen Vorverkaufsstart. Mit über 140.000 Karten bieten wir unserem Publikum 2023 mehr Karten denn je an; somit sind wir erneut das größte privatwirtschaftlich finanzierte Festival in Europa und bauen auf dem Erfolg des vergangenen Jahres auf.“

Die Festrede zum Eröffnungskonzert am 24. und 25.6.2023 hält der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck in Kloster Eberbach. Als „Fokus-Künstlerinnen und -Künstler“ sollen der Geiger Daniel Hope, die Cellistin Sol Gabetta, die Hornistin Sarah Willis, der Schlagzeuger Martin Grubinger und der „Jazz-Allrounder“ Götz Alsmann mit jeweils mehreren Konzerten die diesjährige Ausgabe des Festivals „im Besonderen prägen“.

Einen Schwerpunkt des 36. Rheingau Musik Festivals bilden auch Werke Gustav Mahlers. Zwei berühmte Kompositionen sollen mittels Aufführungen mit diversen Arrangements und Besetzungen „aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben sein“: die „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach und Igor Strawinskys „Le Sacre Du Printemps“.

Das Künstleraufgebot umfasst in diesem Jahr unter anderem Namen wie Avi Avital, Khatia Buniatishvili, Renaud Capuçon, María Dueñas, Julia Fischer, Thibaut Garcia, David Garrett, Christian Gerhaher, Wolfgang Haffner, Hilary Hahn, Max Herre, Philippe Herreweghe, Michael Patrick Kelly, Nils Landgren, Jan Lisiecki, Gregor Meyle, Gabriela Montero, Ragna Schirmer, Grigory Sokolov, Kian Soltani, Curtis Stigers, Daniil Trifonov, Yuja Wang oder Michael Wollny.

Austragungsorte sind 29 Spielstätten des Rheingaus und benachbarter Regionen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf acht Millionen Euro. „Langfristige Sponsorenverträge, Konzerte- und Sachsponsorings, die Beiträge und Spenden der Mitglieder des Fördervereins sowie ein Landeszuschuss in Höhe von 25.000 Euro“ sollen wieder die Finanzierung des Rheingau Musik Festivals sichern. Der allgemeine Vorverkauf ist am 14. Februar gestartet.