Mit der Tour ist Bad Bunny laut „Billboard“-Daten zu einem Rekordhalter für die umsatzstärkste Tournee eines männlichen Latin-Künstlers aufgestiegen. Mit dem Umsatz von 467,5 Millionen Dollar übertrifft Bad Bunny den bisherigen Rekordhalter unter den männlichen Latin-Acts, Luis Miguel. An Shakira und ihre „Las Mujeres Ya No Lloran“-Tour, die auf einen Umsatz von 479,2 Millionen Dollar kommt, reicht Bad Bunny nicht heran.
Interessant ist auch, dass Bad Bunny diese hohen Umsatzzahlen erreichte, obwohl er mit dem Festland der USA einen großen Markt ausließ. Zwar spielte er mehrere Shows in seiner Heimat Puerto Rico – einem sogenannten nicht inkorporierten Außengebiet der USA –, doch mied er das US-Festland. Der Grund war die Sorge, dass seine Fans bei US-seinen Auftritten ins Visier der Einwanderungsbehörde ICE geraten könnten, mit der die Trump-Administration illegale Einwanderer verfolgt.
Allerdings trat Bad Bunny im Februar 2026 bei der Super-Bowl-Halbzeitshow im kalifornischen Santa Clara auf. In Deutschland spielte er nur zwei Konzerte: Im Juni trat er zweimal in der von D.Live betriebenen Merkur Spiel-Arena vor zusammengezählt 110.000 Menschen auf.






