Nach Ablauf der Bewerbungsfrist und einer ersten Auswahlrunde zählt das Team der jazzahead! derzeit noch 103 Acts auf der Shortlist für die 38 Showcase-Konzerte, die im Rahmen des Branchentreffs vom 22. bis 24. April 2027 über die Bühne gehen sollen. Die finale Auswahl der Acts liegt nun bei fünf internationalen Jurys.
Acht Showcases entfallen auf das Programm-Modul der German Jazz Expo sowie auf das Modul Overseas/Asia Pacific. Das Baltikum mit Estland, Lettland und Litauen kann als Partnerregion 2027 jeweils drei Showcases stellen. 13 weitere Slots entfallen auf die europäischen Regionen „South/Middle/North“ beziehungsweise „East/West“.
Bei der jazzahead! wertet man die 38 internationalen Showcase-Konzerte, die rund um die Messe Bremen stattfinden, als „das Herzstück“ der Veranstaltung. Schließlich bedeute nicht nur für junge Bands ein Auftritt „im Rahmen der größten Jazzmesse der Welt“ die Chance auf „neue Fans, neue Kontakte, neue Möglichkeiten“ oder „das Sprungbrett zu einer internationalen Karriere“
Für die Jahre 2027 bis 2029 will das Team der jazzahead! den Fokus verstärkt auf den pazifischen Raum von Japan bis Australien richten. Das spiegele sich bereits jetzt in den Bewerbungszahlen wider, heißt es aus Bremen: So kamen fünf Anträge aus Japan, von wo für 2026 keine Meldung einging, Südkorea verzeichnete einen Sprung von drei auf 15 Bewerbungen, von denen es zwei Acts auf die Shortlist geschafft haben.
Aber auch die deutsche Jazz-Szene knüpfe mit 148 Bewerbungen und 18 Acts auf der Shortlist „nahtlos an das Rekordjahr 2026 an“ und unterstreiche „die Bedeutung der German Jazz Expo als zentrale Exportplattform für Jazz aus Deutschland auf dem internationalen Markt“, heißt es aus Bremen von jazzahead!-Leiterin Sybille Kornitschky und Götz Bühler als künstlerischem Berater.
Über 50 Prozent aller Bewerbungen hätten weibliche Beteiligung aufweisen können, was man bei der jazzahead! als ein „weiteres erfreuliches Signal für die Entwicklung des internationalen Jazz“ wertet.





