“Ich hätte gerne weitergemacht“, zitiert die Münchner Tageszeitung „tz“ die Olympiapark-Chefin, die erst über eine Meldung in der Zeitung von ihrem Nachfolger erfahren haben soll. „Ich hätte die Position gerne noch über 2026 hinaus ausgeübt“, sagte die 63-Jährige zur „tz“. „Der Olympiapark ist für mich sehr viel mehr als nur ein Arbeitsplatz“, so Schöne weiter. Laut der „tz“ habe sie dem Aufsichtsrat bereits zweimal mitgeteilt, dass sie den Vertrag gern um drei Jahre verlängern würde, auch um ihrem Nachfolger einen sanierten Olympiapark zu übergeben.
Marion Schöne war im Januar 2017 zur Nachfolgerin des langjährigen Olympiapark-Chefs Arno Hartung gewählt worden. Ihr Vertrag bei der Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München war auf fünf Jahre befristet und wurde 2022 noch einmal verlängert. Dieser Vertrag läuft nun im Dezember 2026 aus.
Clemens Baumgärtner kam zuletzt bei der Wahl zum Oberbürgermeister in München mit 21,3 Prozent der Stimmen nur auf den dritten Platz hinter dem bisherigen Amtsinhaber Dieter Reiter und dem Wahlsieger Dominik Krause (Die Grünen). Der 49-jährige CSU-Politiker wurde 2019 in München Referent für Arbeit und Wirtschaft und damit auch Wiesn-Chef. Er war auf Seite der Stadt daran beteiligt, Großkonzerte wie die Adele-Residenz möglich zu machen und war zuvor schon bei den Shows von Andreas Gabalier, Robbie Williams und Helene Fischer auf dem Messegelände in München-Riem involviert.







