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ATG und Stadt Köln besiegeln Erbbaurechtsvertrag für neues Theater

ATG Entertainment und die Stadt Köln haben Mitte Juli den Erbbaurechtsvertrag für den Umbau und Betrieb eines neuen Musical-Theaters im Bereich des Staatenhauses unterzeichnet. Theater am Rhein soll sich das geplante Venue in Köln-Deutz nennen, das in der Achse des denkmalgeschützten Staatenhauses und seines Torbogens entsteht.

Auf dem Gelände der ehemaligen Messehallen errichtet ATG Entertainment ein freistehendes Musical-Theater. Gemäß den eingereichten Plänen soll ein Gebäude entstehen, das sowohl technisch als auch architektonisch an vorderster Front in Sachen Musicals und Live-Entertainment mitspielt. Nach aktuellem Planungsstand und vorbehaltlich einer zeitnahen Baugenehmigung beginnen die Bauarbeiten voraussichtlich im Spätsommer 2026.

Bis dato umfasst das Portfolio im Hause ATG Entertainment Theater, Studiotheater, Kinos, Konferenzräume und Livemusikarenen – in Deutschland gehören dazu der Berliner Admiralspalast, das Capitol Theater Düsseldorf, der Musical Dome in Köln, das Theater am Großmarkt Hamburg sowie das Bochumer Starlight Express Theater zur Kölner Unternehmensgruppe. Diese zählt jährlich weltweit über 18 Millionen Gäste.

„Mit dieser Vereinbarung setzen wir ein klares Zeichen für unser langfristiges Engagement in Köln“, kommentiert Hannes Hauswald als CEO von ATG Entertainment Central Europe. Der Vertragsabschluss markiere den Übergang von der Planung in die Umsetzung. Man schaffe damit nicht nur eine Spielstätte mit höchsten Standards, „sondern gleichzeitig einen Ort, der Publikum, Künstler und Produzenten gleichermaßen begeistert“.

William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, bezeichnet die Vertragsunterzeichnung als gute Nachricht für die Stadt und erläutert: „Mit der Übergabe an ATG Entertainment schaffen wir die Voraussetzung für einen attraktiven neuen Musicalstandort am Deutzer Rheinufer. Das neue Theater am Rhein wird in direkter Nachbarschaft zu Tanzbrunnen und Rheinpark das rechtsrheinische Köln als dauerhaften Anziehungspunkt künftig bereichern.“

Mit der Unterzeichnung steht nun auch der Zeitplan fest: Im Spätsommer 2026 beginnen voraussichtlich die Abbrucharbeiten der ehemaligen Messehallen. Diese sollen unter strenger Einhaltung aller geltenden Umweltstandards und mit besonderem Fokus auf eine sortenreine Trennung der Materialien erfolgen. Für 2027 sind die Tiefbauarbeiten für das neue Theatergebäude vorgesehen, die Bauzeit ist mit rund zwei Jahren veranschlagt.