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US-Gericht: Live Nation hat kein Monopol, Prozess soll dennoch starten

Im März 2026 soll es nun in die Vollen gehen. Live Nation muss sich wohl wegen einiger geschäftlicher Praktiken vor Gericht verantworten. Ein Richter ließ einige zentrale Anklagepunkte zu, verneinte jedoch ein allgemeingültiges Monopol von Live Nation. Dan Wall, Chef-Lobbyist des Konzerns, findet: "It's time to move on".

Silas Schwarzkopp20.02.2026 10:17
US-Gericht: Live Nation hat kein Monopol, Prozess soll dennoch starten
Meint, es sei Zeit "to move on": Dan Wall, EVP Corporate & Regulatory Affairs Live Nation. Foto: Andrew Thomas, Newscom World, Imago

Der seit Mai 2024 laufende Kartellrechtsstreit zwischen Live Nation, die erst kürzlich einen Rekordumsatz vermeldeten, und dem US-Justizministerium hat eine neue Verfahrensstufe erreicht. Ein Bundesrichter hat den Antrag des Konzert- und Ticketingkonzerns auf vollständige Abweisung der Klage zurückgewiesen. Damit bleiben im nun anstehenden Prozess einige Vorwürfe bestehen, die im Rahmen eines Hauptverfahrens geprüft werden sollen.

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