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GEMA startet zweiten Anlauf der Kulturförderreform

Bei der Mitgliederversammlung 2026 will die GEMA ihre Kulturförderung reformieren – wieder einmal. Die Abstimmung über die Ausgabe 2025 scheiterte knapp an der Zweidrittelmehrheit. Nun bringt der Vorstand in diesem Jahr eine überarbeitete Version ein, die die Förderung künftig "breiter" gestalten soll.

Silas Schwarzkopp26.01.2026 12:15
GEMA legt neuen Weihnachtsmarkttarif vor
Versucht der Mitgliedschaft die Kulturförderreform näher zu bringen: Georg Oeller, Vorstandsmitglied GEMA. Foto: Sebastian Linder

Die GEMA hat einen Antrag zur Neuausrichtung ihrer Kulturförderung vorgelegt. Dieser soll auf der Mitgliederversammlung 2026 vom 5. bis 7. Mai zur Abstimmung stehen. Ziel des Vorschlags sei es, die Förderstruktur zu straffen, die Verteilung gerechter zu gestalten und sie an die veränderten Bedingungen der Musiklandschaft anzupassen. Laut Antrag bleibt das Volumen der Mittel für kulturelle Zwecke erhalten, gleichzeitig soll die Verteilung "breiter" wirken, damit mehr Mitglieder Zugang zu Förderung erhalten.

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