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Österreich taxiert Musikwirtschaft auf milliardenschwere Wertschöpfung

Am 14. Mai stellten FAMA, IFPI und AKM die Studie "Wertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich 2024" vor. Angesichts der Ergebnisse, die die Musikwirtschaft als unsichtbaren Riesen zeichnen, fordert zum Beispiel Hannes Tschürtz einen "Masterplan" für den Musikstandort Österreich.

Knut Schlinger14.05.2024 11:35
Österreich taxiert Musikwirtschaft auf milliardenschwere Wertschöpfung
Arbeitsplätze wie im Maschinenbau: Laut den Ergebnissen der Studie "Wertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich 2024" verdanken rund 95.000 Menschen ihre Beschäftigung direkt der musikwirtschaftlichen Wertschöpfungskette in Österreich, für sogenannte Vorleistungen seien rund 14.000 weitere Köpfe in Österreich beschäftigt, rund 8000 zudem im Bereich der "induzierten Beschäftigung". Grafik: "Wertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich 2024", Screenshot

Die Studie hatte Hannes Tschürtz bereits kürzlich bei der Vorstellung der Jahresbilanz der IFPI Austria für 2023 angekündigt. Hier gehe es es darum, tiefer in den Markt hineinzublicken und aufzuzeigen, welche Bedeutung der gesamte Musikbereich als Wirtschaftskraft für Österreich habe. Nun also liegen die Ergebnisse der Erhebung vor, die vom FAMA-Fachverband der Film- und Musikwirtschaft im Schulterschluss mit dem Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (IFPI Austria) und der Verwertungsgesellschaft AKM in Auftrag gegeben und von Econmove, dem Institut für Österreichs Wirtschaft und der Unternehmensberatung paul und collegen consulting erarbeitet wurde. Das Ziel der Studie "Wertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich 2024" sei es, ein eklatantes statistisches Problem aufzuzeigen und zu beheben, heißt es aus Wien: So habe der Musikwirtschaft bisher eine klare Zuordnung ins politische und wirtschaftliche System gefehlt.

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