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DMAP 2026 bot Inspiration für mehr als nur ein Lebenswerk

Von Udo Lindenberg über unter anderem Blond und Bazzazian bis zum Zartmann-Team: Mit der 17. Verleihung des Deutschen Musikautor*innenpreises präsentierte die GEMA am 26. Februar in kurzweiligen dreieinhalb Stunden einen Einblick in die Vielfalt musikalischen Schaffens. Den Grund dafür, warum die Verwertungsgesellschaft so eine Preisgala stemmt, lieferte der für sein Lebenswerk ausgezeichnete York Höller schließlich wie nebenbei mit.

Knut Schlinger27.02.2026 09:08
DMAP 2026 bot Inspiration für mehr als nur ein Lebenswerk
Auf der Bühne des The Ritz Carlton in Berlin: die Sieger:innen, Nominees und Laudator:innen beim Deutschen Musikautor:innenpreis 2026. Foto: offenblende

"Ich habe heute Abend so viel gelernt und erfahren, dass ich ganz frappiert bin", sagte York Höller auf der Bühne des The Ritz Carlton in Berlin. Der 82-jährige, erblindete Kölner Komponist bezog das auf "all die Genres, mit denen ich sonst gar nicht in Berührung komme". Hier stand also der 2026 mit dem Deutschen Musikautor:innenpreis (DMAP) für sein Lebenswerk geehrte Künstler, der über die Neue-Musik-Szene hinaus international zu den wichtigsten deutschen Komponisten der Gegenwart zählt, und bedankte sich nicht bloß bei den Kolleginnen und Kollegen der Jury, sondern nahm mit wenigen Worten gleich noch all die Preisträger:innen und Nominees aus den verschiedenen Kategorien mit, die – wie beim GEMA-Preis längst traditionell – Schlaglichter auf ganz unterschiedliche Bereiche des kreativen Musiklebens richteten.

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