Charts

US-Charts: Erneuter Coup für Citigroup

Gerade einmal 48 Stunden nach dem Einstieg ins Musikbiz verbucht die Citigroup in den USA die erste Nummer eins in den Longplay-Charts. Allerdings stellen die neuen EMI-Eigner mit dem Singer/Songwriter Amos Lee einen erst zwei Wochen alten Negativrekord ein.

Gerade einmal 48 Stunden nach dem Einstieg ins Musikbiz verbucht die Citigroup in den USA die erste Nummer eins in den Longplay-Charts: Der Singer/Songwriter Amos Lee steigt mit seinem vierten Album, „Mission Bell“, an der Spitze in die Hitliste ein. Das ist einerseits grundsympathisch, weil der in den USA über das EMI-Label Blue Note vermarktete Künstler als herausragender Songwriter gilt. Zudem kann er auf die Unterstützung von Calexico-Gründer Joey Burns als Produzent oder von hochkarätigen Musikern wie Lucinda Williams oder Willie Nelson bauen. Andererseits zählten die Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan gerade einmal 40.000 Albumverkäufe – so wenige wie nie zuvor für einen Albumspitzenreiter in der seit 1991 währenden SoundScan-Ära. Damit stellen die neuen EMI-Eigner einen gerade erst zwei Wochen alten Negativrekord der Rockformation Cake ein, die immerhin noch 44.000 Verkäufe erreichte. Die Bonus-Kriterien im Finanzgewerbe dürfte diese Bilanz noch nicht wirklich erfüllen.

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