Am Veröffentlichungstag der drei Drake-Alben besetzte der Musiker die 13 Top-Plätze der globalen Spotify-Daily-Charts. Zudem fanden sich alle 18 Tracks des Longplayers „Iceman“ unter den oberen 23 Charts-Plätzen. Auf der 24 folgt dann der erste Titel vom Album „Maid Of Honour“ mit „Hoe Phase“, direkt dahinter steht „WNBA“ aus dem dritten Werk „Habibti“.
Wie Spotify via Social Media mitteilt, war Drake am 15. Mai der bisher meistgestreamte Künstler des Jahres 2026 an einem einzigen Tag. Dasselbe gilt für „Iceman“ in Bezug auf Alben. Wie „MusicAlly“ berichtet, toppte der Longplayer zudem die Apple-Music-Charts in 79 Ländern, zudem stünde bei Amazon Music nach Zahlen der erfolgreichste Streamingstart seit Jahresbeginn zu Buche.
Und nun zur Strategie: Warum veröffentlicht Drake eigentlich drei Alben auf einmal? Obwohl es niemand außer den Beteiligten sicher weiß, was in den Verträgen des Rappers bei Universal Music steht, spekulieren einige, dass er mit diesen drei Longplayern seine „vertraglichen Pflichten“ erfüllen möchte, um aus dem Deal herauszukommen. Mit dem Major führt Drake schon länger juristische Kämpfe, unter anderem einen Beleidigungsprozess wegen des Kendrick-Lamar-Songs „They Not Like Us“.
Andererseits könnte auch das Bild, das sich in den aktuellen Histlisten zeigt, ein Ziel des Rappers sein. So dürften die drei Alben am Ende der VÖ-Woche in den von Luminate ermittelten und von „Billboard“ veröffentlichten US-Charts das Podium komplett besetzen, selbst in Deutschland könnten sich alle drei Alben zumindest in den Top 5 platzieren. So zeigt Drake nach außen und in die Branche, welche Strahlkraft er trotz viel Gegenwind bei der breiten Masse der Musikfans weiterhin hat.







