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Charts KW 51: Rolling Stones zum zehnten Mal auf Nummer eins

„Blue & Lonesome“, das 23. Studioalbum der Rolling Stones, steigt auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts ein. Für die Band ist es – wenn man Best-Of-Zusammenstellungen mitzählt – hierzulande bereits das zehnte Nummer-eins-Album seit 1965.

“Blue & Lonesome“, das 23. Studioalbum der Rolling Stones, steigt auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts ein. Für die Band ist es – wenn man Best-Of-Zusammenstellungen mitzählt – bereits das zehnte Nummer-eins-Album seit 1965 hierzulande. Zugleich ist „Blue & Lonesome“ das 68. Chartsalbum der Stones. Mit laut Universal Music mehr als 100.000 verkauften Einheiten hat es bereits Gold-Status erreicht.

Von Position vier auf zwei verbessert sich „Weihnachten“ von Helene Fischer, die in diesem Jahr eine um acht Titel erweiterte Fassung ihres Nummer-eins-Albums des Vorjahres auf den Markt gebracht hat. „Stärker als die Zeit“ von Udo Lindenberg klettert dank einer neuer Live-Version von 26 auf Rang drei.

Von zwei auf vier fällt „MTV Unplugged“ von Andreas Gabalier, und auch für „Hardwired…To Self-Destruct“ von Metallica geht es abwärts. Das Metalalbum rutscht von drei auf fünf. Genetikk finden an sechster Stelle mit „Fukk Genetikk“ klare Worte und schieben sich als einziger weiterer Neueinsteiger in die Top Ten.

Die Hits- und Raritätenzusammenstellung „Merci, Udo!“ verliert auf Platz sieben einen Zähler, während „MTV Unplugged“ von Westernhagen auf Position acht gleich drei Plätze einbüßt. Unheiligs Abschiedsalbum „Von Mensch zu Mensch“ steht auf der Neun (Vorwoche: acht). Mit einem Satz von 13 auf zehn kehrt „Heavy Entertainment Show“ von Robbie Williams in die Top Ten zurück.

Weitere Neuzugänge stammen von Kerstin Ott, die mit „Herzbewohner“ auf 16 einsteigt, und von Jean Michel Jarre. Auf Rang 25 steigt die „Oxygene Trilogy“ des französischen Elektronikpioniers ein, „Oxygene 3“ landet auf 34.

Bereits zum elften Mal in Folge führt Rag’n’Bone Man mit „Human“ die Singleswertung an. Zuletzt gelang dieses Kunststück Adele mit „Hello“ Ende 2015. Unverändert auf Platz zwei steht Clean Bandit feat. Sean Paul & Anne-Marie mit „Rockabye“, während „Chöre“ von Mark Forster von vier auf drei steigt. Dafür fällt „Starboy“ von The Weeknd feat. Daft Punk von drei auf vier.

Regungslos verharren „Would I Lie To You“ von David Guetta, Cedric Gervais & Chris Willis auf der Fünf und „Say You Won’t Let Go“ von James Arthur auf der Sechs. Dafür klettert „Holz“ von den 257ers von zwölf auf sieben. Und auch die Fassung von „The Sound Of Silence“ von Disturbed legt noch einmal zu: Der Song von Simon & Garfunkel arbeitet sich von zehn auf acht vor.

Einen noch größeren Sprung legt Max Giesinger hin. Seine aktuelle Single, „Wenn sie tanzt“, schießt von 17 auf neun. Dafür zieht sich „Black Beatles“ von Rae Sremmurd feat. Gucci Mane von acht auf zehn zurück. Höchster Neuzugang bei den Singles ist „Alone“ von Alan Walker. Der Dance-Track steigt auf Rang 21 ein.

Die „Bravo Hits 2016“ führen nach wie vor die Compilation-Charts an. Höchster Neuzugang auf Platz zwei ist „The Dome Vol. 80“. Dafür fällt „Die ultimative Chartshow – Die erfolgreichsten Hits 2016“ von zwei auf drei. Und auch die „Bravo Hits 96“ können die Vorwochenposition nicht halten. Die Kopplung rutscht von drei auf vier. Auf Rang fünf findet sich „Kuschelrock 30“ (Vorwoche: vier).

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