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Charts KW 46: Santiano vor Niedecken

Santiano erobern die Pole Position der Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts zurück, in denen Wolfgang Niedecken als höchster Neueinsteiger auf Rang zwei ankommt. Bausa bleibt derweil Primus bei den Singles.

In der Albumrangliste der Offiziellen Deutschen Charts kehren Santiano mit „Im Auge des Sturms“ von Rang zwei aus auf die Pole Position zurück. BAP-Kopf Wolfgang Niedecken platziert sein neues Solowerk „Das Familienalbum – Reinrassije Strooßekööter“ als höchster Neueinsteiger der Woche auf dem zweiten Platz. Pink verbessert sich mit „Beautiful Trauma“ von der fünften Stelle auf Treppchenplatz drei. Einen Riesensatz von 49 auf vier macht Wincent Weiss mit „Irgendwas gegen die Stille“, nachdem Universal Music das Album zum Tourauftakt des Sängers und Songschreibers in einer neuen „Deluxe“-Edition mit Akustikversionen der Songs des Originalalbums sowie zwei zusätzlichen Titeln als Dreingabe frisch herausgebracht hat. Von Rang sieben auf fünf steigern sich Sunrise Avenue mit „Heartbreak Century“.

Helene Fischer rangiert mit ihrem gleichnamigen Album wie in der vergangenen Woche an sechster Stelle. Roland Kaiser findet sich mit „Stromaufwärts – Kaiser singt Kaiser“, der Nummer vier der Vorwoche, auf Platz sieben wieder. Ed Sheeran nimmt mit „÷ (Divide)“ hingegen wieder drei Rangstufen nach oben auf die Acht. Andrea Berg klettert mit ihrem ehemaligen Spitzenreiter „25 Jahre Abenteuer Leben“ von zehn auf neun. Neuzugang auf dem zehnten Rang ist „Das Licht dieser Welt“, das neue Album von Gisbert zu Knyphausen.

Hinter dem Liedermacher aus dem Rheingau verstärken zwei Acts aus Frankfurt am Main das hessische Element in den Charts: Das Rap-Duo Celo & Abdi entert die Albumhitliste mit „Diaspora“ auf Platz elf, einen Rang vor der in der Schwarzen Szene populären Band ASP und ihrem Werk „zutiefst“.

Max Raabe landet mit „Der perfekte Moment .. wird heut verpennt“ direkt auf Position 15. In seinem Windschatten steigen Hardrock-Queen Doro mit ihrem ersten komplett deutschsprachigen Album „Für immer“ auf Rang 16 sowie Jazzcrooner Gregory Porter mit „Nat ‚King‘ Cole & Me“ auf 17 neu ein.

In den Top 100 Singles bleibt unterdessen Bausas Hit „Was du Liebe nennst“ das Maß aller Dinge. Camila Cabello verbessert sich im Verbund mit Young Thug mit „Havana“ von vier auf zwei und schiebt „Rockstar“, den Ohrwurm von Post Malone feat. 21 Savage, zurück auf die dritte Position. Einen Rang runter auf vier geht es auch für „Dusk Till Dawn“, die Kollaboration von Zayn mit Sia.

Ed Sheeran hält mit „Perfect“ seinen fünften Platz aus der Vorwoche. Ebenfalls unverändert auf sechs rangiert „Señorita“ von Kay One feat. Petro Lombardi, und auch „Silence“ von Marshmello feat. Khalid bewegt sich nicht von Rang sieben weg. Einen Rang rauf auf acht geht es hingegen für Axwell & Ingrosso und „More Than You Know“. Ebenfalls nach oben zeigt der Pfeil für Dua Lipa und ihre „New Rules“ (von zwölf auf neun) sowie für J. Balvin & Willy William und deren Renner „Mi Gente“ (von elf auf zehn).

Höchster und einziger Neueinsteiger in der oberen Chartshälfte ist hier auf Rang 14 „Wolves“, eine Kollaboration von Selena Gomez und Marshmello.

Die „Bravo Hits 99“ behaupten die Tabellenführung in den Top 30 Compilations. Dahinter folgen drei Neueinsteiger: „Karneval der Stars – Folge 47“ entert das Tableau an zweiter Stelle, gefolgt von „Best Of 2017 – Die Hits des Jahres“ sowie der „Ballermann Hits Party 2018“.

Die Top 5 komplettiert die Nummer zwei der Vorwoche, „Kontor – Top Of The Clubs Vol. 76“.