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Charts KW 34: Kollegah & Farid Bang machen das Rennen

Kollegah & Farid Bang rappen sich mit „Platin war gestern“ direkt an die Tabellenspitze der Longplayliste der Offiziellen Deutschen Charts, gefolgt von weiteren Neueinsteigern auf den restlichen Podestplätzen. Bei den Singles erobern Dynoro & Gigi D’Agostino mit „In My Mind“ die Tabellenführung zurück.

Kollegah & Farid Bang rappen sich mit „Platin war gestern“ direkt an die Tabellenspitze der Longplayliste der Offiziellen Deutschen Charts. Das HipHop-Duo, dessen Auszeichnung mit dem Echo 2018 zu einem öffentlichen Proteststurm und letztlich zur Absetzung des Preises geführt hatte, landet seine dritte gemeinsame Nummer eins in den Top 100 Longplay nach „Jung brutal gutaussehend 2“ (2013) und „Jung brutal gutaussehend 3“ (2017).

Auch die übrigen Medaillenränge belegen Neueinsteiger. Schlagersänger Olaf der Flipper bringt es nach der ersten Verkaufswoche von „Tausendmal ja“ auf Position zwei, und auf der Drei debütiert „Earthly Powers“, das neue Album von Phillip Boa And The Voodooclub. Eloy de Jong verliert mit „Kopf aus – Herz an“ einen Platz und ist jetzt Vierter des Klassements. Und von zwei auf fünf sinkt der Soundtrack zum Abba-Kinomusical „Mamma Mia! – Here We Go Again“.

Der Spitzenreiter der Vorwoche, Vanessa Mais Doppelalbum „Schlager“, rangiert nun an sechster Stelle. Rapper Jalil kommt mit „Black Panther“ ad hoc auf den siebten Rang. Ben Zucker verharrt mit „Na und?!“ an achter Position. Semino Rossi ist Wiedereinsteiger mit „Ein Teil von mir“ auf Platz neun, wofür vor allem der hier eingerechnete neue Live-Mitschnitt „Ein Teil von mir – Live aus Berlin“ verantwortlich ist. Primal Fear entern das Terrain mit „Apocalypse“ derweil auf dem zehnten Rang.

Vincent Gross greift mit „Möwengold“ auf Listenplatz elf ins Geschehen ein.

Ein bemerkenswertes Charts-Comeback feiert Detlef Malinkewitz mit dem Einzug seines Longplayers „Feeling Good“ auf Rang 13 – 22 Jahre nach seinem internationalen Erfolg mit seiner Interpretation des Elvis Presley-Songs „In The Ghetto“ (unter dem Projektnamen Ghetto People feat. L-Viz). Seinen Weg zurück auf die Bühne und alle Vorbereitungen für das Album „Feeling Good“ übernahm Detlef Malinkewitz in Eigenregie. Sowohl für die Auswahl der Songs als auch für das Zusammenstellen von 25 europäischen Top-Musikern zeichnete er selbst verantwortlich. Der renommierte Mixing- und Recording-Engineer Ronald Prent und die vierfache Grammy-Gewinnerin Darcy Proper verliehen dem Longplayer seinen Feinschliff. „Ich habe mehr als ein halbes Jahr lang nach den passenden Songs für dieses Album gesucht. Nach Songs mit genialen Melodien und fantastischen Grooves, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben und die so gestrickt sind, dass ich meine stimmlichen Stärken einbringen kann“, so Malinkewitz.

US-Star Nicki Minaj zieht mit „Queen“ auf Rang 18 in die deutsche Albumhitliste ein. Als Neuzugänge ins obere Drittel schaffen es auch noch Jason Mraz mit „Know“ auf Position 27 sowie Kensington Road, die Band um Sänger und Songschreiber Stefan Tomek, mit „Lumidor“ (30).

Kollegah & Farid Bang hieven Vertriebspartner GoodToGo mit einem Marktanteil von 36,8 Prozent auf Platz eins der Rangliste der Distributoren für die Top 100 Longplay. Universal Music muss sich einstweilen mit 22,8 Prozent und Platz zwei begnügen. Die Top 5 komplettieren Warner Music (15,4 Prozent), Sony Music (14,5 Prozent) und Cargo Records (3,0 Prozent).

In den Top 100 Singles konstatieren die Chartsermittler von GfK Entertainment die Rückkehr von Dynoro & Gigi D’Agostino von Platz zwei aus auf den obersten Podestplatz mit „In My Mind“. Sie vollziehen einen Platztausch mit der Nummer eins von vergangener Woche, Capital Bras „Melodien“ im Verbund mit Juju.

Bonez MC und Raf Camora halten sich mit „500 PS“ auf dem dritten Rang. Ebenfalls unverändert nehmen El Profesor mit dem „Hugel Remix“ von „Bella Ciao“ sowie Clean Bandit feat. Demi Lovato mit „Solo“ die Plätze vier und fünf ein.

YouTube-Phänomen Katja Krasavice ist mit ihrem „Sex Tape“ hier auf dem sechsten Platz höchster Neuzugang der Woche. Immerhin auf Rang 13 debütiert dann als nächster erstmals gelisteter Titel „40K“, die neue Single von Rapper Ufo361.

Universal Music ist mit 30,7 Prozent Marktanteil die Nummer eins unter den Vertriebsfirmen im Singlesbereich. Sony Music rangiert nur knapp dahinter mit 28,7 Prozent – vor Warner Music (18,9 Prozent), Edel/Kontor (10,5 Prozent) und GoodToGo (8,9 Prozent).

„Die „Bravo Hits 102“ haben in der dritten Woche nacheinander die Top 30 Compilations fest im Griff. „The Dome – Summer 2018“ bleibt auf der Zwei stehen, während sich die „Club Sounds Vol. 86“ von der vierten auf die dritte Stelle vortasten.

Einziger Neuankömmling, der es in die Top 10 bringt, ist auf Rang sechs „Kontor – Summer Jam 2018“.

Sony Music dominiert hier mit 54,6 Prozent das Firmenranking der Vertriebe für die aktuelle Erhebungswoche (bis einschließlich 16. August), Universal Music folgt mit 27,1 Prozent – und Edel/Kontor (12,1 Prozent), Warner Music (4,6 Prozent) sowie GoodToGo (1,6 Prozent) komplettieren die Top 5.