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Charts: Da Capo für Udo Jürgens

Mit dem posthum veröffentlichten Werk „Da Capo“ landet der 2014 verstorbene Udo Jürgens zu Weihnachten 2022 bei den Alben erneut an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts. Bei den Singles dominieren derweil Festtagslieder die kompletten Top 10.

Mit dem Werk „Da Capo“ landet der 2014 verstorbene Udo Jürgens zu Weihnachten 2022 bei den Alben erneut an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts. Laut den Charts-Ermittlern von GfK Entertainment platziert sich damit das 67. Album mit Musik des österreichischen Künstlers in den deutschen Hitlisten, zugleich posthum die vierte Nummer-eins-Platte. Bei der von Sony Music gemeinsam mit den beiden Kindern von Udo Jürgens, John und Jenny Jürgens, kuratierten 3-CD-Box handelt es sich um die erste Veröffentlichung nach Einigung der Erben mit dem Management des Sängers.

Zum aktuellen Erfolg steuert die Familie von Udo Jürgens ein Statement bei: „Da capo, Deine Zugabe, Papa! Für uns war und ist er immer die Nummer eins. Die Begeisterung und die posthume Nummer-eins-Chartplatzierung überwältigen uns. Wir sind voller Freude und Dankbarkeit, dass unser Vater und seine unvergessliche Musik in den Herzen der Menschen weiterlebt und er noch heute so liebevoll von den Fans, Freunden, Weggefährten, Medien und treuen Begleitern gefeiert wird.“

Auf Platz zwei landen derweil Frei.Wild als Wiedereinsteiger mit „20 Jahre, Wir schaffen Deutsch.Land“ vor Bonez MC & Raf Camora mit „Palmen aus Plastik 3“ (rauf von Rang acht auf drei) und Sarah Connor mit „Not So Silent Night“ (runter von Position zwei auf vier). Als zweithöchster Neueinsteiger springen Angelo Kelly und seine Familie mit dem Konzertmitschnitt „The Last Show (Live)“ von der abgeschlossenen Abschiedstournee an die fünfte Stelle.

Während Vorwochenspitzenreiter Sido mit „Paul“ auf Platz sechs abrutscht, stellt eine zum 50. Jubiläum neu veröffentlichte Version des Albums „Waka/Jawaka“ von Frank Zappa auf Platz 24 den zweithöchsten Neueinsteiger der aktuellen Erhebungswoche, und schafft es damit erstmals in die deutsche Hitliste.

Universal Music hält mit einem Marktanteil von 55.2 Prozent in der Rangliste der Vertriebsfirmen zu den Top 100 Longplay die Spitzenposition vor Sony Music, das mit nunmehr 27,3 Prozent im Vorwochenvergleich rund zehn Prozentpunkte zulegen kann. genügen 17,9 Prozent für den zweiten Platz. Warner Music kommt mit glatten zehn Prozent auf den dritten Rang, gefolgt Believe/GoodToGo, die sich in der aktuellen Erhebungswoche mit 5,8 Prozent vor Kontor/Edel (1,4 Prozent) schieben.

Bei den Singles landen derweil 54 Festtagslieder in den Top 100, dominieren dabei die kompletten Top 10, wobei die ersten drei Plätze unverändert bleiben: Ganz vorn liegt somit erneut Mariah Carey mit „All I Want For Christmas Is You“ vor „Last Christmas“ von Wham! und „Merry Christmas, Everyone“ von Shakin Stevens.

Den höchsten Neuzugang bei den Singles stellt der britische Rapper Central Cee mit „Let Go“ auf Platz 19, während das US-Trio Metro Boomin, The Weeknd und 21 Savage mit „Creepin'“ auf 33 einsteigt.

Universal Music kommt im Ranking der Distributoren bei den Singles auf einen Wochenanteil von 47,8 Prozent, dahinter folgen Sony Music (27,1 Prozent), Warner Music (21,1 Prozent), Believe/GoodToGo (1,5 Prozent) und iGroove (1,2 Prozent).

Ein klein wenig Lametta glitzert zu Weihnachten auch in der Compilations-Wertung, wo hinter „Bravo – The Hits 2022“ als Spitzenreiter in der sechsten Woche am Stück und der ebenfalls weiter auf dem zweiten Platz notierten Kopplung „Die ultimative Chart Show – Die erfolgreichsten Hits 2022“ nun passend zum Fest „Rock Christmas – The Very Best Of“ von fünf auf drei klettert und damit die „Après Ski-Hits 2023“ um einen Rang auf vier verdrängt. Stärkster Neuling ist hier auf Platz sieben „Bääärenstark!!! 2023 – Die Erste“.

In der Hitliste der Vertriebe im Segment der Kopplungen baut Universal Music seine Spitzenposition im Vorwochenvergleich noch einmal um zwei Prozentpunkte auf nunmehr 69,1 Prozent aus. Sony Music kommt auf 21,6 Prozent, Warner Music auf 5,8 Prozent und Pavement Records schiebt sich mit 1,3 Prozent knapp vorbei an Believe/GoodToGo mit 1,1 Prozent.