BAP-Trackliste und Kommentare

Das 13. Studioalbum bietet den Fans 14 neue Songs, die Wolfgang Niedecken einzeln vorstellt.

  1. Wat e‘ Johr!
  2. Aff un zo
  3. Eddie’s Radio-Show
  4. Shoeshine
  5. Mau Mau
  6. Die Moritat vun Jan un Griet
  7. Kilometerweit entfernt
  8. Souvenirs
  9. Istanbul
  10. Chippendale Desch
  11. Noh Zahle mohle
  12. Suwiesu
  13. Irjenden Rock’n’Roll-Band
  14. Dir allein

Wolfgang Niedecken über die Songs:

Wat e‘ Johr

„Wat e’Johr“ ist sowohl Rückblick als auch Prolog zu diesem Album: was bisher geschah und was passieren wird. Es fängt mit der aktuellen Besetzung an, die während der noch laufenden „Comix & Pinups“-Tour zusammen kam, mit den Proben in der Eifel, wo wir uns an das nächste Projekt „Tonfilm“ heranarbeiteten und dann mittendrin schlug die Bombe in den Medien ein: Falschmeldungen wie „Aus für BAP“. Von diesem Zeitpunkt an bis zu dem Moment, wo sich Wim Wenders für „Tonfilm“ zu interessieren begann, liegt ein ziemlich aufregendes Jahr. Es ist sehr viel passiert, wo man an Fügung glauben möchte. Es war ein unglaublich aufregendes, an Ereignissen reiches ahr. Sehr viele Songs von „Aff un zo“ sind in diesem Zeitraum entstanden, mit einem Satz: „Wat e‘ Johr“ ist der Prolog zu diesem gesamten Album.

Aff un zo

„Aff un zo“ ist das Stück, das dann doch noch zum Titelstück wurde. Nachdem das Album-Artwork und der Titel schon feststanden, es sollte eben „Aff un zo“ heissen, weil der Fotograf Eusebius Wirdeier aff un zo zu dieser Brücke fährt und sie bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, mal mit Band und mal ohne Band fotografiert, brauchte es eigentlich kein Titelstück. Gegen Ende des Songwriting-Prozesses gab mir Helmut (Krumminga) eine Kassette mit diesem Reggae-Titel, der mir im ersten Moment dermaßen kalkuliert und kommerziell erschien, dass ich eigentlich keine grosse Lust hatte, mich damit zu befassen. Aber es war halt langweilig im Urlaub und ich dachte: ‚Fängst Du mal an und schaust, was dir einfällt??‘ Und dabei kam dieser Song heraus – Gott sei dank, denn ich denke, „Aff un zo“ ist eine hervorragende Single und im übrigen reflektiert der Text auch das momentane Grundgefühl der Band. Ab und zu geht’s mal durch Täler, durch Schattenregionen, aber um so deutlicher spürt man die Sonne, die danach wieder scheint.

Eddie’s Radio Show

„Eddie’s Radio Show“ ist eine Hommage an die alten Radiozeiten, wo man noch mit Freude Radio hören konnte, weil man im Äther wirklich erfahren konnte, was musikalisch und sonst so abgeht. Das trifft ja heute leider nicht mehr zu, oder zumindest nur bedingt. Man muss wirklich ganz genau wissen, wann man einschaltet, um Radio in dieser Form zu hören. Früher war es halt so, dass die Kollegen im Radio mir erzählten, was musikalisch in der Welt passierte. In den Siebzigern während des Malens lief ständig das Radio und man konnte Reportagen hören, Berichte über Musik, die man noch nicht kannte, und Länder, wo man noch nicht war. Das war wirklich interessant. Und meistens bin ich danach auch losgerannt und habe mir das entsprechende Material besorgt: Platten, Bücher, usw. Dieser Song ist eine Hommage an die Jungs, die damals zu uns sprachen, und die heute leider oft nur noch als Werbe Jingle-Sprecher zu hören sind.

Shoeshine

„Shoeshine“ beschreibt den Jahreswechsel 99 auf 2000, den Milleniums-Wechsel. Ich bin damals meiner Familie nach Costa Rica hinterher gereist und fand mich in Grand Hotel in San Jose wieder. Das Hotel verfügt über ein imposantes Foyer, dessen eine Hälfte ein Spielcasino ist. Die andere Hälfte ist ein klassisches altes Hotel-Foyer mit den nebeneinander aufgereihten Weltzeit-Uhren und allen Dingen, die man dort erwartet. Die Herrschaften aus dem Spielcasino laufen halt morgens, wenn die anderen Gäste bereits zum Frühstück eintrudeln, immer noch im Smoking herum und sehen etwas älter aus als am Abend zuvor und sind immer noch am Zocken. Die ganze Szenerie dort war danach, dass ich mich am ersten Morgen direkt hinsetzte und alle Eindrücke notierte. Im klassischen Teil des Foyers lief halt auch immer ein Schuhputzer herum. Er sah aus wie ein Reptil, ein Chamäleon, das Witterung aufnahm in Richtung der Touristen, die möglicherweise Lederschuhe tragen. Er nuschelte immer „Shoeshine, wanna have some shoeshine..“, aber eigentlich schaute er durch jeder hindurch. Ich habe mich schwarz geärgert, dass ich Turnschuhe anhatte, denn deshalb konnte ich mit dem Mann nicht ins Geschäft kommen.

Mau-Mau

„Mau-Mau“ ist ein alter Textansatz, den ich schon zu „Pik Sibbe“-Zeiten hatte, wo es ja bereits im Titel um Kartenspielen geht. Da ist aber nie was draus geworden. Zu jener Zeit waren meine Söhne in dem Alter, wo sie zu jeder Gelegenheit, zuhause und auf Reisen, immer Mau-Mau spielen wollten, und ich erinnerte mich daran, dass meine Mutter mir anhand von diesem Spiel sehr viel über das Leben beigebracht hat. Denn Mau Mau ist wie Leben. Man muss wissen, welche Karte man am besten zurückbehält, man muss taktieren können, man muss aber auch Freude am Spiel haben und den Mut, verlieren zu können. Ganz viele einfache, simple, teilweise auch platte Lebensweisheiten stecken in diesem Stück. Und dieser Kindertext im Zusammenhang mit der dramatischen, krimimässigen, fast schon an Tarrantino erinnernden Musik das reibt sich wunderbar. Dieses Moment kannte ich von Beatles-Songs wie „I Am The Walrus“, wo auch ein Kindertext mit einer dräuenden Musik zusammengebracht wurde und sich beides auf wunderbare Weise konterkariert.

Die Moritat vun Jan un Griet

„Die Moritat vun Jan un Griet“ basiert auf einer der für meinen Geschmack schönsten Kölner Legenden. Jan war Knecht auf einem Hof innerhalb der Kölner Stadtmauern zur Zeit des 30jährigen Krieges und Griet war eine Magd. Jan war sehr verliebt in sie, aber egal, was er auch anstellt – Griet wollte ihn nicht. Ihr stand der Sinn nach Höherem. Jan zieht verzweifelt in den Krieg und kommt dann viele Jahre später als hochdekorierter Reitergeneral Jan von Werth wieder in die Stadt. Diese Geschichte wird Jahr für Jahr an Weiberfastnacht am Severinstor aufgeführt, in der Gegend, wo ich aufgewachsen bin. Seit meiner frühen Kindheit habe ich diese Aufführungen gesehen und das war für mich immer eine höchst nachdenkenswerte Geschichte. Ich fand die Story nie langweilig. Mich faszinierte vor allem die Tatsache, dass das Ende offen blieb. Es war klar, dass ich eines Tages daraus einen Songtext machen würde. Als wir anfingen, den BAP-Film mit Wim (Wenders) zu drehen, kam mir diese Geschichte wieder in den Sinn. Jan ist dafür ein Filmvorführer und Griet eine Platzanweiserin. Jens (Streifling) hatte glücklicherweise eine Musik, die ironisch genug war, so einen Text zu transportieren, diesen Frage-Antwort-Dialoge – mit einer wirklich ernsten Nummer wäre das nicht gegangen. Es muss schon ein bißchen ‚tongue in cheek‘ sein. Das passt alles sehr schön zusammen. Vor allem wenn man den Titel liest, kommt man nicht auf die Idee, dass es sich um eine derart heftige Uptempo-Nummer handelt. Viel eher würde man an einen Leierkasten, an etwas Getragenes denken. Dabei ist das eine der schnellsten Nummern auf dem Album.

Kilometerweit entfernt

„Kilometerweit entfernt“ ist eine sehr einfache Geschichte. Der Kumpel ist verliebt und was immer man ihm erzählt, er hört irgendwie nicht zu und ist mit seinen Gedanken Gott weiss wo. Dabei hatte er vor kurzem noch Stein und Bein geschworen, dass ihm das niemals mehr passiert, dass ihm niemals wieder eine Frau so nahe gehen würde. Der Song „I never fall in love again“ beschreibt diesen Zustand sehr genau. Ungefähr diese Haltung, nur etwas jungsmäßiger. Der eine Kumpel nimmt den anderen ein bißchen hoch, denn dem Kollegen ist ja allem Anschein nach doch wieder genau diese Liebeskasper-Nummer passiert.

Souvenirs

Wer meine Wohnung kennt, weiss, wie stark meine Sammelleidenschaft immer wieder die Verhältnissse sprengt. Es gibt tausend Sachen, die ich sammele und gesammelt habe und die ich beim Malen oder für Materialcollagen nutze. Es gibt unseren „Altar“, an dem wir vor jedem Auftritt huldigen. Es gibt sehr viele Sachen, die sich bei mir ansammeln und die einen an Ereignisse oder Situationen, an Geschehenes erinnern.Ich muß zugeben, manchmal geht es mir auf den Wecker, weil es mir vorkommt, als latsche ich durch ein Museum, wenn ich durch meine Bude gehe. Wie ich das empfinde, hängt immer von meiner momentanen Gefühlslage ab. Fest steht, daß kein Souvenir so wichtig ist, wie die wirklich wichtigen Sachen im Leben, für die man kein Souvenir braucht.

Istanbul

„Istanbul“ ist ein Stück, das von den Deformationen handelt, die einem widerfahren können, wenn man diesem Showbusiness arbeitet und lebt. Die beschriebene Person ist zusammengesetzt aus vielen verschiedener Personen und ich glaube an der einen oder anderen Stelle bin ich auch dabei. „Istanbul“ ist ein sehr nachdenkliches Stück, aber das musste einfach mal sein.

Chippendale Desch

Der „Chippendale Desch“ ist ein Teil, das die BAP-Fans wahrscheinlich schon vom „Salzjebäck un Bier“-Cover her kennen – dort ist ein Viertel dieses besagten Tisches von oben abgelichtet,, an dem ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe. Teilweise hatte ich einen ziemlichen Horror davor, an diesem Tisch den Rest meines Lebens ab enden zu müssen. Im übertragenen Sinne: Ich hatte Angst, nie aus dieser damals als ziemlich spießig empfundenen Atmosphäre herauszukommen, etwas anderes zu erleben. „Salzjebäck“ erschien 1984, mittlerweile haben wir 2001. Meine Mutter ist im vergangenen Jahr gestorben, wie überhaupt einige Menschen, die mit BAP zu tun haben, im letzten Jahr geboren wurden oder gestorben sind. Es geht auf und abwärts, Licht und Schatten, eins kommt zum anderen….Jedenfalls hat meine Mutter mir nicht nur diesen Chippendale Desch vererbt. Aber natürlich auch ihn; den wollte ich unbedingt haben. Der Tisch stand bis zuletzt auf ihrem Zimmer. Wie das so ist, wenn ausgerechnet die Mutter als Letzte ihrer Generation stirbt und man die ganze Wohnungseinrichtung vererbt bekommt – man findet die Briefe und die Fotos und reimt sich die Geschichte des Menschen zusammen, mit dem man am meisten zu tun hatte. Und wenn wir ehrlich sind – mit wem hat man mehr zu tun als mit seiner Mutter, wenn sie lange genug lebt. Und ihr Lebens rekonstruiert sich anhand dieser, wennn Du so willst, Souvenirs und man kriegt es hoffentlich in die richtige Gewichtung. Man muss wissen, dass meine Mutter eine sehr lustige Frau war. Sie hätte niemals gewollt, dass wir ein Trauerlied schreiben, wenn sie mal – wie sie immer sagte – „en der Kess litt“. Die Nummer fängt bedächtig an, steigert sich und schon ist das Ganze eine Party. Wir haben während der ganzen Arbeit an dem Stück immer wieder gesagt: ‚Sie müsste es gut finden!‘ Und unter diesem Gesichtspunkt hiess es immer wieder: „Nä, das würde sie noch zu lahm finden, da muss noch ein Löffelchen drauf…“ Und so ist das Stück auch geworden, eine Party.

Noh Zahle mohle

„Noh Zahle mohle“ ist ein ziemlich ironisches Stück. Eine Zeit lang stand auf der Kippe, ob wir diese Nummer aufs die CD nehmen würden, aber während der Arbeit wurde sie immer besser. Musikalisch haben wir uns einige Albernheiten erlaubt. Der Text ist der: Da ist ein Mädchen, das bisher nie großartigs aus der Spur gelaufen ist. Typ: höhere Tochter, sehr angepaßt, aber irgendwie hat sie gemerkt, dass es noch etwas anderes gibt, als nach Zahlen zu malen oder im Tunnel zu wohnen. Die Aussicht oben vom Berg ist ja auch nicht schlecht und deswegen sprengt sie als „Miss Vollkasko“ ihre Ketten und dann passiert etwas ganz Neues.. Das ist eine sehr fröhliche Nummer geworden, die ich inzwischen sehr mag. Ein bunter Tupfer auf dem Album.

Suwiesu

In „Suwiesu“ steckt auch die Zeile „aff un zo“ drin. Ich hatte sie da bewusst eingearbeitet, damit sie auf dem Album wenigstens einmal vorkommt. Das Stück handelt von einem Rheinschiffer, dessen Gene seit Generationen den Rhein auf- und abwärts fahren. In diesem speziellen Falle kämpft sich das Schiff flußaufwärts. Dieses Thema interessierte mich. Der Name Sisyphos fällt in dem Song. Es war eine sehr schwere Nummer. Das gegen etwas ankämpfen, sich durchbeissen war mein Thema. Damit bin ich eine Zeit lang schwanger gegangen. Und eines Tages auf dem Fahrrad rheinaufwärts Richtung Godorf fiel der Groschen. Das war’s – diese Schiffe, die den Fluss hochtuckern. Wenn man nahe am Rhein lebt, kann man auch in der Nacht die Motoren dieser rheinaufwärtsfahrenden Schiffe hören. Dieses geräusch mochte ich schon immer sehr gern.

Irjenden Rock’n’Roll Band

„Irjenden Rock’n’Roll Band“ entstand erst während der Produktion auf Mallorca. Wir hatten eine Musik, auf die ein bestimmter Text irgendwie nicht richtig passte. Ich wollte aber unbedingt diesen AC/DC-mässigen Rocker auf dem Album, deswegen nahm ich mir vor, den Titel neu zu betexten. Ich setzte mich also an das Fenster der Bar des Hotels, in dem wir wohnten. Es war ein grauer Vormittag im Januar. Ein Sturm zog auf, tausend Dinge wurden an den Strand gespült. Und mit diesem Szenario, mit diesem Wetter, fing ich an…Dann kamen Personen hinzu. In diesem Fall Juan und Nicola, die uns im Hotel Niu und im Ca’l Patro bedienten. Ich stellte mir vor, wie die beiden geguckt haben, als der Truck vorfuhr und das Equipment ausgeladen wurde und die ersten Geräusche zu hören waren. Wie sie sich wohl vorstellten, wer wir halt bloss seien. Inzwischen waren wir längst befreundet, aber damals waren wir „irjenden Rock’n’Roll Band“. Was ist das, was die da ausladen, was mögen das für Typen sein?? In der Villa Ca’an Franch, in der wir aufnahmen, soll es der Sage nach ja spuken und Juan und Nicola kamen abends auch nie zu uns. Der Titel handelt davon, wie sie uns wohl gesehen haben, bevor wir uns kennenlernten. Wenn wir nicht „Wat e’Johr“ als Prolog an den Anfang gesetzt hätten, wäre diese Nummer der Anwärter auf die Pole position gewesen. So haben wir sie möglichst weit von dem ersten Titel weggesetzt, was zugegebenermaßen zwar eine Notlösung ist, aber vom Tempo her dahinten nochmal kurz klarstellt, was für eine Art Band wir sind.

Dir allein

„Dir allein“ist die letzte Nummer auf der CD-Ausgabe, die Vinyl-Fassung hat ja noch zwei Titel mehr. Wie „Wat e’Johr“ aus den Wellen kommt, so geht „Dir allein“ in die Wellen zurück. Eine fast religiöse Nummer. Sie handelt von dem Moment, wo man nachts das Licht ausgeschaltet hat und mit sich selbst spricht und wohl so ehrlich ist, wie man den ganzen Tag über nie sein konnte. Man fummelt ja sich doch immer wieder ein bißchen durch, trickst sich selbst aus und nur so funktioniert es. Aber dann dieser magische Moment, wenn das Licht aus ist und man über die Dinge nachdenkt, die einen wirklich berühren. Das kann schon wie ein Gebet sein. Dieser Moment gehört einem ganz allein. Und damit klingt „Aff un zo“ dann in der Brandung von Cala San Vicenc aus.

Wenn se laach & Wat schriev mer en su enem Fall?“ (Bonustracks)

Als wir mitten in der Arbeit auf Mallorca waren und wir die Qual der Wahl bzgl. der Titelauswahl eigentlich schon hinter uns hatten, kam ein Abgesandter der EMI und fand alles sehr toll. Er eröffnete uns, dass sie – falls wir wollten – ein Vinyl-Doppelabum auflegen könnten. Das war natürlich Wasser auf unsere Mühlen, weil „Aff un zo“ intern die ganze Zeit schon unser „Exile on Main Street“ war. Wir rechneten blitzartig zusammen, dass auf einem Doppelabum 16 Stücke drauf sein mussten, also konnten wir eine schon auf die lange Bank geschobene Nummer wieder nach vorne nehmen. Das war „Wenn se laach“ von Jens (Streifling). Eine rockige Midtempo-Nummer, die wir uns für die CD schon abgeschminkt hatten, weil sie definitiv nicht mehr auf den Silberling gepasst hätte. Die andere Nummer entstand am Tag unserer Ankunft. Die Crew war mit dem Aufbau noch nicht fertig, und ich hockte in meinem wunderschönen Zimmer mit Meerblick. Dort, wo ich drei Wochen später, zwei Stockwerke tiefer „Irjenden Rock’n’Rollband“ schreiben sollte, kam mir jetzt meine Lieblings Leonard-Cohen-Nummer in den Kopf; „Famous Blue Raincoat“. Die wollte ich immer schon mal einkölschen und das ging auch ganz flott. Als wir irgendwann mal eine Lücke hatten – Jürgen und Sheryl nahmen gerade Percusssion auf – habe ich mir den Rest der Mannschaft gekrallt und eine sehr schlichte, sehr schöne Version davon eingespielt. Nicht wenige wollten diese Nummer unbedingt auf dem Silberling haben, aber – wie gesagt – da passt halt nicht alles drauf.